Schlagwort: Gesellschaft (Seite 1 von 2)

Hinter Glas – Wie manche Männer in mir neue Hoffnung wecken

Ich stehe hier an der Fensterfront und blicke in die Ferne. Es ist später Nachmittag, das Licht fällt angenehm sanft herein. Abgekämpft und müde von einem langen Tag, der noch kein Ende nehmen wird, bin ich hierher gekommen, um ein wenig nachzudenken. 

Weiterlesen

30 ist das neue 15

Es ist Mittagszeit, ich sitze im Bus. Außer mir sind da nur ein paar ältere Menschen – ja, sogar noch älter als ich. Es ist ruhig irgendwie. Die Ruhe nimmt jedoch ein abruptes Ende, als der Bus an einer Schule hält, wo bereits Dutzende Halbwüchsige warten.

Weiterlesen

Frieda und ich

Ich hatte nie das Vergnügen, in einer richtigen WG zu leben. Und wenn ich ehrlich bin, wohne ich sehr gerne alleine. So kann ich die Tür hinter mir schließen und muss mit niemandem mehr sprechen. Umso mehr hat es mich überrascht, als plötzlich Frieda bei mir einzog.

Weiterlesen

Minimalismus ist mehr als nur Ausmisten

Ich gehöre zu jenen Menschen, die sich in einer minimalistischen Umgebung so richtig wohlfühlen. Zu viel Krempel macht mich nervös und so veranstalte ich regelmäßige Ausmistaktionen, um mir selbst nicht nur ein gutes Gefühl zu geben, sondern auch die Illusion aufrechtzuerhalten, ich hätte mein Leben im Griff.

Weiterlesen

Liebe beste Freundin, ich sehe dich!

Als ich etwa elf oder zwölf Jahre alt war, haben zwei Schulfreundinnen und ich angefangen, uns gegenseitig Briefe zu schreiben. Nicht die klassischen kleinen Briefchen, die man sich im Unterricht verbotenerweise heimlich zusteckt, sondern richtige, seitenlange Briefe, die wir uns in der Schule gaben, um sie dann später zu lesen. Die großen Fragen unserer damaligen (Gefühls)welt haben wir darin erörtert, zwischen Sätzen wie „Mir gefällt deine neue Frisur“ oder „Du hast voll den guten Style.“

Weiterlesen

Wie naiv bist du eigentlich?

„Du bist ja so naiv“, denke ich bei mir, während ich den Erzählungen anderer Menschen lausche. Nicht etwa deswegen, weil sie mir von fernen Ländern und Krieg und Hunger und Not berichten. Nein, denn so naiv bin ich nicht, im Gegensatz zu vielen anderen vermeintlich Allwissenden, zu glauben, ich könnte mit meinem Erfahrungsschatz nur ansatzweise das Elend in der großen weiten Welt begreifen. Viel mehr sind es die Dinge in meiner eigenen unmittelbaren Lebenswelt, die mir das Gefühl vermitteln, die Welt nicht wirklich zu verstehen.

Weiterlesen

Wenn ich an meinem Körper etwas ändern könnte

Wenn ich an meinem Körper etwas ändern könnte, dann würde ich mein Herz stets auf der Zunge tragen und mir auch im Sommer die Haare an den Zähnen nicht rasieren.

Weiterlesen

Das harte Leben

Weihnachten naht schön langsam und spätestens jetzt wird es wieder mal Zeit, in Demut innezuhalten und ein bisschen Dankbarkeit zu zeigen. Dankbarkeit für alles, was wir haben, für alles, was wir erreicht haben, für all die lieben Menschen um uns und für all die schönen Momente, die uns widerfahren sind.

Weiterlesen

Kleinmädchenträume

Es war einer dieser Tage, an denen du dir erlaubst, dich gehen zu lassen. Ein im wahrsten Sinne des Wortes ein verträumter Sonntagnachmittag, an dem ich meine Gedanken einfach gleiten ließ, wo immer sie auch hingleiten wollten. Und es war vielleicht wenig überraschend, dass sie früher oder später wieder an diesem einen Punkt anlangten, diesen tief verborgenen und auch mit zunehmendem Alter immer wunderen Punkt, an dem ich nie so ganz vorbeikomme. Es ist dieser Punkt, an dem meine tief verborgenen Träume liegen, eine Vorstellung von einer Zukunft, die so greifbar scheint, aber dennoch so weit weg und je älter ich werde, desto mehr scheint dieser eine Punkt irgendwie verschüttet zu sein. Größer und größer werden die Barrieren, während gleichzeitig die Sanduhr schneller und immer schneller nach unten rasselt. „Du bist zu alt“, flüstert mir das Rasseln des Sandes zu. „Du hast keine Zeit mehr“, redet er mir beständig ein, „also lass besser den Gedanken daran gleich bleiben.“

Weiterlesen

Liebes Innsbruck, wir müssen reden!

Sicher hast du bemerkt, dass ich mich in letzter Zeit mehr und mehr zurückgezogen habe. Ich habe mich von dir entfernt und es ist dir auch nicht verborgen geblieben, dass ich offen mit anderen Städten zu liebäugeln angefangen habe.

Weiterlesen

Ältere Beiträge

© 2020 Scharfsinnig

Theme von Anders NorénHoch ↑