Schlagwort: Alltag (Seite 1 von 2)

Frieda und ich

Ich hatte nie das Vergnügen, in einer richtigen WG zu leben. Und wenn ich ehrlich bin, wohne ich sehr gerne alleine. So kann ich die Tür hinter mir schließen und muss mit niemandem mehr sprechen. Umso mehr hat es mich überrascht, als plötzlich Frieda bei mir einzog.

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Minimalismus ist mehr als nur Ausmisten

Ich gehöre zu jenen Menschen, die sich in einer minimalistischen Umgebung so richtig wohlfühlen. Zu viel Krempel macht mich nervös und so veranstalte ich regelmäßige Ausmistaktionen, um mir selbst nicht nur ein gutes Gefühl zu geben, sondern auch die Illusion aufrechtzuerhalten, ich hätte mein Leben im Griff.

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Liebe beste Freundin, ich sehe dich!

Als ich etwa elf oder zwölf Jahre alt war, haben zwei Schulfreundinnen und ich angefangen, uns gegenseitig Briefe zu schreiben. Nicht die klassischen kleinen Briefchen, die man sich im Unterricht verbotenerweise heimlich zusteckt, sondern richtige, seitenlange Briefe, die wir uns in der Schule gaben, um sie dann später zu lesen. Die großen Fragen unserer damaligen (Gefühls)welt haben wir darin erörtert, zwischen Sätzen wie „Mir gefällt deine neue Frisur“ oder „Du hast voll den guten Style.“

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Wie naiv bist du eigentlich?

„Du bist ja so naiv“, denke ich bei mir, während ich den Erzählungen anderer Menschen lausche. Nicht etwa deswegen, weil sie mir von fernen Ländern und Krieg und Hunger und Not berichten. Nein, denn so naiv bin ich nicht, im Gegensatz zu vielen anderen vermeintlich Allwissenden, zu glauben, ich könnte mit meinem Erfahrungsschatz nur ansatzweise das Elend in der großen weiten Welt begreifen. Viel mehr sind es die Dinge in meiner eigenen unmittelbaren Lebenswelt, die mir das Gefühl vermitteln, die Welt nicht wirklich zu verstehen.

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Wer ohne Neid ist, der werfe den ersten Stein

Da ist sie, diese eine Facebookfreundin, die sich jetzt als Fotografin selbstständig gemacht hat. Oder der Arbeitskollege, der sich eine Auszeit nimmt , um die Welt zu bereisen. Oder dieser eine Bekannte von Bekannten, der sein eigenes Start-up gegründet hat. Und mittendrin stehst du und denkst: „Echt jetzt? DIE als Fotografin, na ich weiß nicht, heutzutage kann sich ja jeder alles schimpfen“, oder „mir wär das viel zu anstrengend da mit dem Rucksack durch Indien zu tuckern, das hat außerdem eh schon jeder gesehen“, oder „bäääääh, schon wieder so ein Start-up, geh, muss das sein, der will sich doch nur selbst inszenieren.“

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Mit einem Augenaufschlag – die versteckten Gefahren im Alltag

Wir alle bewegen uns unbekümmert durch unser tägliches Leben. Dabei lauern gerade im Alltag unglaublich viele versteckte Gefahren. Wir fühlen uns sicher und vergessen dabei völlig, dass mit einem einzigen Augenaufschlag  alles zu Ende sein kann. Und das meine ich vollkommen im Ernst:  Mit nur einem einzigen Augenaufschlag….

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Schnecken auf der Überholspur

Wahrhaft, es ist nicht leicht in dieser unserer Zeit zu leben. Eine Zeit, in der man dauernd in Bewegung bleiben muss, damit man überhaupt noch mithalten kann, wo doch alles so wahnsinnig schnelllebig ist. Und eine Zeit, in der es dann aber wieder heißt, man solle „entschleunigen“ und achtsamer werden, die Langsamkeit in sein Leben lassen. Ja was denn nun?

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Kein Spaß so ein Brunch

Gequält stehe ich vor dem Spiegel. Mein ganzer Organismus schreit mich an. Er will, dass ich mich zurück ins Bett lege und die Decke weit über den Kopf ziehe. Und dennoch stehe ich hier, obwohl ich es kaum schaffe, mich aufrecht zu halten.

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Die Selbstoptimierungsfalle

Jahreswechsel und so. Vermeintlich die beste Zeit, um Abbitte zu leisten und Schwüre zu schwören. Ich weiß, ich weiß, ich lebe zu ungesund, schlafe zu lange, bin oft zu faul, kriege nicht immer alles gebacken, aber ich schwöre, ich schwöre, ab jetzt wird alles besser. In diesem neuen Jahr starte ich endlich, endlich durch mit der restlos optimierten Version von mir selbst… Weiterlesen

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